Vier kaltgepresste DALUMA Säfte liegen nebeneinander auf hellem Hintergrund, von links nach rechts Supergreen, Run, Forest, Supergreen und The Radiator.

Bei einer Saftkur Kalorien zählen? So viel steckt im Glas

Écrit par : David Kugler

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Temps de lecture 7 min

Wer bei einer Saftkur Kalorien zählt, stößt auf zwei Fragen. Wie viel Energie steckt wirklich in den Flaschen eines Kurtages, und wie viel davon ist schlicht Fruchtzucker? An diesen beiden Zahlen trennt sich eine durchdachte Kur von teurem Zuckerwasser.

In diesem Artikel erfährst du, wo eine Kur im Vergleich zu deinem normalen Tag liegt und warum die Waage anfangs mehr verspricht, als sie hält. Dazu zeigen wir dir, wie du auf der Nährwerttabelle erkennst, ob ein Saft aus Gemüse oder aus Obst gebaut ist.

Bei einer Saftkur Kalorien zählen? Die kurze Antwort

Eine Saftkur liefert deutlich weniger Energie als ein normaler Tag. Die BESSERE SAFTKUR PLUS kommt laut ihren Nährwertangaben auf 731 bis 885 Kilokalorien pro Tag, verteilt auf Säfte, Shot und Kombucha. Zum Vergleich nennt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Richtwerte für Erwachsene zwischen 25 und 51 Jahren mit wenig Bewegung. Frauen liegen bei rund 1.800 Kilokalorien, Männer bei 2.300 (DGE, Stand 2015).

Die Kalorienzahl allein sagt aber wenig über die Qualität. Zwei Kuren mit denselben 800 Kilokalorien können völlig verschieden sein. Es kommt darauf an, ob die Energie aus süßem Obst oder aus Gemüse stammt. Beim Zucker entscheidet sich, ob der Blutzucker den Tag über ruhig bleibt oder in Wellen läuft. Was so eine Kur überhaupt leisten kann, ordnet unser Beitrag bringt eine Saftkur wirklich etwas ehrlich ein.



Energie am Tag Quelle
BESSERE SAFTKUR PLUS 731 bis 885 Kilokalorien Nährwertangaben, Produktseite
Richtwert Frauen, wenig Bewegung rund 1.800 Kilokalorien DGE, 2015
Richtwert Männer, wenig Bewegung rund 2.300 Kilokalorien DGE, 2015

Wie viele Kalorien eine Saftkur am Tag wirklich liefert

Viele Kuren setzen auf vier bis sechs Säfte am Tag, andere kombinieren weniger Säfte mit Shot und Kombucha. Wer bei einer Saftkur Kalorien zusammenrechnet, fängt darum bei der einzelnen Flasche an. Der grüne Supergreen liegt laut Nährwerttabelle bei 21 Kilokalorien je 100 Milliliter, also bei rund 105 Kilokalorien pro Flasche. Der Radiator mit Apfel, Süßkartoffel und Karotte kommt auf 50 Kilokalorien je 100 Milliliter, also etwa 250 pro Flasche. Ein Tag mit überwiegend grünen Säften liegt deshalb am unteren Ende der Spanne, ein Tag mit fruchtigen Sorten am oberen.

Daraus ergibt sich das Kaloriendefizit, das jede Kur mitbringt. Liegst du sonst bei rund 2.000 Kilokalorien und in der Kur bei 800, sparst du am Tag etwa 1.200 ein. Über drei Tage sind das rund 3.600 Kilokalorien, die der Körper aus seinen Speichern ausgleicht. Das ist der Kern jeder Saftkur. Deshalb ist sie eine bewusste Auszeit für einige Tage und keine Dauerernährung.

Ehrlich gerechnet

Wer bei einer Saftkur Kalorien spart, spart auch Eiweiß, Fett und Ballaststoffe. Eine Kur ersetzt darum für ein paar Tage die Mahlzeiten, aber nie die Ernährung danach. Die Aufbautage gehören deshalb fest dazu.

Ein Beispiel macht es greifbar. Lena isst normalerweise drei Mahlzeiten und zwei Snacks, zusammen etwa 1.900 Kilokalorien. In ihrer dreitägigen Kur mit Säften, Shot und Kombucha liegt ihr Tag bei rund 800, und ihr Hunger ist am zweiten Nachmittag am größten. Weil sie das vorher wusste, hält sie sich genau diesen Nachmittag frei. Wie lang eine erste Kur sinnvoll ist, klärt unser Beitrag Saftkur 3 Tage, 5 oder 7.

DALUMA Life Blood wird in drei Schritten in ein Glas gegossen.

Warum der Zucker im Saft mehr zählt als die Kalorien

Beim Zucker liegt der eigentliche Knackpunkt. Reine Obstsäfte liefern viel Fruchtzucker, und der zählt nicht als harmlos, nur weil er aus der Frucht stammt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet den Zucker aus Fruchtsäften ausdrücklich zu den freien Zuckern und empfiehlt, davon weniger als zehn Prozent der täglichen Energie aufzunehmen (WHO, 2015). Die Verbraucherzentrale übersetzt das für Erwachsene in rund 50 Gramm am Tag (Verbraucherzentrale, Stand 2026).

Wie schnell diese Menge erreicht ist, zeigt ein einfacher Vergleich. Ein Glas Apfelsaft mit 200 Millilitern liefert rund 92 Kilokalorien, eine Limonade in derselben Menge etwa 85 (Bundeszentrum für Ernährung, 2023). Energetisch nehmen sich beide also wenig. Eine Kur aus überwiegend Obst kann so über den Tag zur Zuckerbombe werden, auch wenn sie kaltgepresst und in Bio-Qualität hergestellt ist.

Dazu kommt ein Befund aus der Forschung, der Hinweise liefert, aber noch keine gesicherte Aussage ist. Eine kleine Studie aus den USA ließ gesunde Erwachsene drei Tage nur Saft trinken. Zwei Vergleichsgruppen bekamen Saft mit fester Kost oder nur pflanzliche Vollwertkost. In der reinen Saftgruppe nahmen im Mund und im Darm Bakterien zu, die mit Entzündungsprozessen in Verbindung gebracht werden (US-Studie, 2025). Die Forschenden erklären das mit dem vielen Zucker und den fehlenden Ballaststoffen. Ein Grund mehr, beim Zuckergehalt einer Kur genau hinzusehen.

Was die Waage in den ersten Tagen wirklich zeigt

Viele beginnen eine Kur, um Gewicht zu verlieren, und die Waage scheint ihnen recht zu geben. Schon nach zwei Tagen zeigt sie deutlich weniger an. Nur stammt dieses Gewicht zunächst kaum aus Fett. In den ersten 24 bis 48 Stunden leert der Körper seine Glykogenspeicher in Leber und Muskeln, also seine kurzfristige Zuckerreserve. An jedem Gramm davon hängt Wasser. Dazu scheidet er über die Niere mehr Wasser aus, weil kaum Salz hereinkommt und der Insulinspiegel sinkt (Schweizer Zeitschrift für Ernährungsmedizin, 2022). Der schnelle Effekt auf der Waage ist also vor allem Wasserverlust.

Erst danach greift der Körper stärker auf seine Fettreserven zurück. Bei einer kurzen Kur über drei Tage ist dieser Anteil überschaubar. Sobald du wieder normal isst, füllen sich die Speicher samt Wasser wieder auf. Kehrst du nach der Kur zu alten Gewohnheiten zurück, zeigt die Waage nach einer Woche fast wieder die alte Zahl. Das ist kein Versagen, sondern Physiologie.

Deshalb lohnt es sich, bei einer Saftkur Kalorien nicht als Werkzeug zum Abnehmen zu sehen, sondern als Rahmen für eine Pause. Der Wert der Tage liegt darin, dass du deine Gewohnheiten siehst, den Nachmittagshunger, den Griff zum Süßen, das Essen nebenbei. Nimmst du diese Beobachtung mit in die Aufbautage, hast du mehr davon als von jeder Zahl auf der Waage.

Frau im weißen Sweatshirt trägt ein Tablett mit kaltgepressten DALUMA Säften über eine Straße mit Kopfsteinpflaster, im Hintergrund parkende Autos im Abendlicht.

Unsere Empfehlung:

So liest du die Nährwerttabelle in einer halben Minute

Ob eine Kur obstbetont oder gemüsebetont ist, verrät die Rückseite der Flasche schneller als jede Werbung auf der Vorderseite. Drei Stellen genügen. Erstens die Zeile „davon Zucker“ je 100 Milliliter. Der Supergreen liegt hier bei 1,8 Gramm, der fruchtigere Radiator bei 5,4 Gramm. Zweistellige Werte sprechen für eine Mischung, in der Obst den Ton angibt. Zweitens die Zutatenliste, denn sie ist nach Menge sortiert. Stehen Gurke, Sellerie, Spinat oder Rote Bete vorn, ist der Saft aus Gemüse gebaut. Stehen Apfel, Orange oder Traube vorn, aus Obst. Drittens der Brennwert je Flasche, damit du deinen Tag zusammenrechnen kannst.

Auf dem Etikett

Zucker je 100 Milliliter, Reihenfolge der Zutaten, Brennwert je Flasche. Vergleiche diese drei Werte einmal bei allen Säften einer Kur, dann weißt du mehr, als die meisten Werbetexte verraten.

Eine Gemüsebasis ist dabei kein Verzicht auf Geschmack. Gurke und Sellerie bringen Frische, Spinat und Grünkohl Tiefe, ein Stück Apfel rundet das ab. Der Saft schmeckt leicht herb statt nur süß, und die Energie verteilt sich ruhiger über den Tag. Genau so sind die DALUMA Saftkuren gebaut, gemüsebetont, kaltgepresst und in Bio-Qualität. Warum das Pressen ohne Hitze und das Verfahren dahinter so wichtig sind, erklärt unser Beitrag zu kaltgepresstem Saft und dem HPP-Verfahren. Ob die grüne oder die klassische Linie zu dir passt, klärt der Vergleich der beiden Kuren. Alle Varianten findest du in der Übersicht der Saftkuren.

WAS IM GLAS ZÄHLT:

GEMÜSEBASIS

Gurke und Sellerie | wenig Zucker | ruhige Energie

OBSTBASIS

Apfel und Orange | viel Fruchtzucker | Energie in Wellen

DEIN BLICK

Zucker je 100 ml | Zutaten vorn | Brennwert je Flasche

Lachender Mann im weißen Tanktop spannt den Bizeps an und balanciert darauf eine Flasche DALUMA Rehab Aktivkohle Drink vor dunklem Hintergrund.

Fazit

Eine Saftkur liegt bewusst niedrig, bei der BESSERE SAFTKUR PLUS zwischen 731 und 885 Kilokalorien am Tag. Das erklärt den schnellen Effekt auf der Waage, der zunächst vor allem Wasser ist und mit den ersten normalen Mahlzeiten zurückkommt.

Entscheidend ist darum weniger die Kalorienzahl als die Herkunft der Energie. Eine obstlastige Kur liefert viel Fruchtzucker, eine gemüsebetonte deutlich weniger. Wer bei einer Saftkur Kalorien und Zucker gemeinsam betrachtet, unterscheidet in einer halben Minute eine durchdachte Kur von süßem Wasser.

FAQ

Wie viele Kalorien hat eine Saftkur am Tag?

Die BESSERE SAFTKUR PLUS liefert laut Nährwertangaben 731 bis 885 Kilokalorien pro Tag, verteilt auf Säfte, Shot und Kombucha.

Wie viele Kalorien hat ein einzelner Saft?

Das hängt an den Zutaten. Ein grüner Saft wie der Supergreen liegt bei rund 105 Kilokalorien je Flasche mit 500 Millilitern, ein fruchtiger wie der Radiator bei etwa 250.

Nimmt man durch die niedrigen Kalorien ab?

Kurzfristig ja, weil du bei einer Saftkur Kalorien in großem Umfang einsparst. Der erste Verlust ist aber vor allem Wasser aus den Glykogenspeichern und kommt mit normalem Essen zurück.

Wie viel Zucker steckt in einer Saftkur?

Das entscheidet die Zusammensetzung. Ein Gemüsesaft wie der Supergreen hat 1,8 Gramm Zucker je 100 Milliliter, obstlastige Säfte liegen deutlich darüber.

Zählt Fruchtzucker aus Saft als freier Zucker?

Ja. Die Weltgesundheitsorganisation rechnet den Zucker aus Fruchtsäften zu den freien Zuckern, von denen Erwachsene weniger als zehn Prozent ihrer Energie aufnehmen sollten.

Warum ist eine Gemüsebasis besser?

Gemüse liefert deutlich weniger Zucker als süßes Obst, hält die Energie niedrig und lässt den Blutzucker ruhiger verlaufen.

Quellen