Saftkur nach Weihnachten? So startest du ins neue Jahr
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Temps de lecture 5 min
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Die Feiertage sind vorbei, und der Körper meldet sich. Zu viel gesessen, zu spät ins Bett, tagelang schwer gegessen. Eine Saftkur nach Weihnachten ist für viele der Startpunkt ins neue Jahr, weil sie einen klaren Schnitt setzt, ohne dass du dir gleich ein ganzes Jahresprogramm auferlegst. In fünf Schritten gehen wir durch, wann du am besten startest, wie du dich vorbereitest, welche Dauer passt und wie du danach dranbleibst.
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Der häufigste Fehler ist der Start am 1. Januar. Silvester liegt dann noch in den Knochen, der Schlaf ist kurz, und oft stehen die letzten Besuche noch an. Eine Saftkur nach Weihnachten braucht aber Ruhe, denn die ersten ein bis zwei Tage sind die anstrengendsten. Wer sie in ein volles Programm legt, erlebt vor allem den harten Anfang. Sinnvoller ist die erste ruhige Woche, in der keine Feiern mehr anstehen und der Alltag wieder einen festen Rhythmus hat. Für die meisten ist das die zweite Januarwoche. Der Arbeitsrhythmus steht dann wieder, die Besuche sind durch, und der Kühlschrank ist leer genug, dass dich keine Reste in Versuchung führen.
Ein einzelner Fastentag zeigt dir, wie dein Körper reagiert, ohne dass du dir eine Woche freihalten musst.
Passt in ein Wochenende und lässt sich auch in einem vollen Januar unterbringen.
Gemüsebetont, kaltgepresst, Bio.
Nach den Feiertagen ist der Kontrast besonders groß. Wochenlang gab es reichlich, schwer und süß, und dann soll von einem Tag auf den anderen nur noch Saft folgen. Der Magen ist große Portionen gewöhnt, der Blutzucker kennt seine Ausschläge, und beides stellt sich nicht über Nacht um. Dieser Sprung erzeugt den bekannten Fastenkater mit Kopfschmerzen und dünnen Nerven. Nach Weihnachten sind zwei davon oft die bessere Wahl.
"Der Sprung vom Festessen zum Saft ist der eigentliche Kraftakt. Zwei ruhige Tage davor nehmen ihm die Spitze." - David Kugler, Gründer von DALUMA
Nach viel Festessen
Zwei Entlastungstage vor der Kur
Kaffee und Zucker über beide Tage schrittweise reduzieren
Drei Kurtage, nicht mehr
Ein bis zwei Aufbautage danach
Nach ruhigen Feiertagen
Ein Entlastungstag reicht meist
Kaffee am Tag davor halbieren
Drei bis fünf Kurtage sind möglich
Ein Aufbautag danach
Im Januar ist die Versuchung groß, sich viel vorzunehmen. Sieben Tage klingen nach einem echten Neuanfang, sind aber die intensivste Variante und gehören in erfahrene Hände.
Für eine Saftkur nach Weihnachten sind drei Tage in den meisten Fällen die richtige Länge. Sie unterbrechen den Festtags-Rhythmus spürbar, lassen sich über ein langes Wochenende legen und enden, bevor der Alltag wieder voll wird. Kürzer anzusetzen hat noch einen Vorteil. Wer die drei Tage gut übersteht, geht mit einem Erfolgserlebnis in den Februar, statt eine zu lange Kur abzubrechen und den Vorsatz gleich mit zu begraben.
Der Januar hat eigene Tücken. Es ist dunkel, kalt und die Arbeit läuft nach den Feiertagen wieder an. Frieren gehört bei vielen ohnehin zum Fasten dazu, im Winter fällt es stärker auf. Dazu kommt der volle Terminkalender der ersten Arbeitswochen. Eine Saftkur nach Weihnachten gelingt deshalb besser, wenn du sie um deinen Alltag herum planst statt gegen ihn. Auch die Stimmung spielt mit, denn im Januar fehlt vielen ohnehin das Licht. Wer dann zusätzlich hungrig und durchgefroren durch den Tag geht, hält die Kur schlechter durch.
Gut zu wissen 💡
Plane die ersten beiden Tage bewusst ruhig. Wer die Anfangsphase gut übersteht, erlebt den Rest der Kur meist deutlich angenehmer, und im Januar zählt das doppelt.
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Hier entscheidet sich, ob der Jahresstart trägt. Die Übersichtsarbeit von 2017 zeigt, dass das Gewicht der Feiertage im Folgejahr meist bleibt. Keine Kur der Welt ändert das, wohl aber die Wochen danach. Genau darin liegt der Wert einer Saftkur nach Weihnachten, sie ist der Anstoß, nicht das Ziel. Eine Beobachtungsstudie mit 1.422 Fastenden (Wilhelmi de Toledo und Kollegen, 2019) beschreibt zudem ein deutlich besseres Wohlbefinden während des Fastens, allerdings ärztlich begleitet und ohne Vergleichsgruppe.
Aufbautage einplanen, die ÄGHE empfiehlt nach einer Fastenwoche drei davon, nach drei Tagen reichen ein bis zwei.
Nur eine Gewohnheit auf einmal ändern, etwa den späten Snack oder das Feierabendbier. Drei Vorsätze gleichzeitig halten die wenigsten durch.
Eine gemüsebetonte, kaltgepresste Kur wählen. Zum Paket der BESSERE SAFTKUR PLUS gehören aktiver Kombucha und ein Aufbauprogramm für die Tage danach. Alle Varianten stehen in der Übersicht der Saftkuren.
“Drei Tage drehen kein Jahr zurück. Sie können aber der Punkt sein, an dem du anfängst.”
Anpassen. Zeitpunkt und Dauer richten sich nach deinem Kalender, nicht nach dem Datum.
Geduldig bleiben, Gewohnheiten ändern sich über Wochen, nicht über drei Tage.
Klein anfangen, denn eine Änderung, die du durchhältst, schlägt drei, die du aufgibst.
Produkte in diesem Artikel
In der ersten ruhigen Woche im Januar, wenn keine Feiern mehr anstehen. Der 1. Januar ist meist zu früh.
Nein. Der schnelle Verlust der ersten Tage ist vor allem Wasser. Was zählt, ist die Ernährung in den Wochen danach.
Für die meisten sind drei Tage richtig. Fünf oder sieben Tage lohnen sich erst mit Erfahrung und einem ruhigen Kalender.
Ja, zwei Entlastungstage sind nach Weihnachten sinnvoller als einer, weil der Kontrast zum Festessen groß ist.
Ruhige Bürotage gehen meist gut. Lege wichtige Termine und Präsentationen besser in eine andere Woche.
Leichte Bewegung wie Spaziergänge passt gut, intensives Training verschiebst du besser.
In Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern, bei Diabetes, bei Nieren- oder Lebererkrankungen und bei gestörtem Essverhalten. Details klärt unser Beitrag, ob eine [Saftkur geeignet](https://daluma.de/blogs/magazine/saftkur-fuer-wen-geeignet) ist.
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