Saftkur abbrechen oder pausieren?
|
|
Lesezeit 6 min
|
|
Lesezeit 6 min
Wann solltest du eine Saftkur abbrechen, und wann reicht eine kleine Pause? Diese Frage klärst du am besten, bevor du startest. Kennst du die Antwort, gehst du ruhiger in die Kurtage, weil du weißt, was normal ist und wo die Grenze liegt.
Wir zeigen dir, woran du die Grenze erkennst, wie eine Pause aussieht und wie du sanft aus der Kur gehst. Dazu kommt, was du aus einem Abbruch für den nächsten Versuch mitnimmst.
Table of content
Leichte Tiefs sind in den ersten Tagen normal. Du musst deine Saftkur abbrechen, wenn deutliche Warnzeichen auftreten, etwa starker Schwindel, Herzrasen oder Beschwerden, die über Tage anhalten. Dann isst du etwas Leichtes und holst dir ärztlichen Rat.
Eine Saftkur abbrechen ist dabei kein Scheitern. Es ist eine vernünftige Entscheidung für deinen Körper. Ob eine Kur grundsätzlich zu dir passt, klärt unser Beitrag, für wen eine Saftkur geeignet ist.
| Was du spürst | Was es meist bedeutet | Was du tust |
|---|---|---|
| Müdigkeit, Frieren, leichte Kopfschmerzen | typische Umstellung | weitermachen, ruhen, trinken |
| wackeliger Kreislauf, starkes Tief | Pause nötig | leichte Mahlzeit einschieben |
| Herzrasen, starker Schwindel, Ohnmachtsgefühl | Warnzeichen | Saftkur abbrechen, ärztlich abklären |
Erst einen Tag testen
Unsicher, wie dein Körper auf das Fasten reagiert? Dann starte mit dem 1 TAG SAFTFASTEN RESET. Ein einzelner Tag zeigt dir, wo deine Grenze liegt, bevor du eine längere Kur planst.
Kaltgepresste Bio-Säfte für einen ganzen Tag, ohne dass du deine Woche umbauen musst.
Mit wenig Energie am Tag stellt sich dein Körper um. Die Deutsche Angestellten-Krankenkasse nennt Frösteln, Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen und Müdigkeit als mögliche Begleiter beim Saftfasten (Angestellten-Krankenkasse, 2025). In einer großen Beobachtungsstudie mit 1.422 Fastenden traten solche milden Beschwerden vor allem am Anfang auf, ernste Nebenwirkungen gab es bei unter einem Prozent (Wilhelmi de Toledo und Kollegen, 2019). Die Teilnehmenden fasteten allerdings ärztlich begleitet.
Ein Tief am zweiten Nachmittag ist also kein Grund, die Saftkur abbrechen zu müssen. Viele wollen genau dann die Saftkur abbrechen, wenn das Tief am stärksten ist, obwohl es oft nach einer Stunde vorbei ist. Wie du Kopfschmerzen, Frieren und Hunger in den Griff bekommst, zeigt unser Beitrag zu den Beschwerden während der Saftkur.
Dein Stoppzettel
Schreib dir vor dem ersten Kurtag drei Signale auf, bei denen du die Saftkur abbrechen wirst. Leg den Zettel an den Kühlschrank. In einem schwachen Moment entscheidest du dann nicht aus dem Bauch, sondern nach deinem eigenen Plan.
"Dein Körper hat das letzte Wort, nicht dein Plan." - David Kugler
Eine Pause reicht
Ein Tief am Nachmittag
Starker Hunger am zweiten Tag
Leichte Kopfschmerzen
Ein wichtiger Termin
Jetzt aufhören
Starker Schwindel
Herzrasen
Gefühl von Ohnmacht
Beschwerden über mehrere Tage
Fühlst du dich unwohl, kannst du laut der Deutschen Angestellten-Krankenkasse eine leicht verdauliche Mahlzeit einschieben (Angestellten-Krankenkasse, 2025). Eine Gemüsesuppe, ein gedünstetes Gemüse oder ein Apfel genügen. Iss langsam, trink dazu Wasser oder Kräutertee und leg dich danach kurz hin.
Oft ist das Tief nach einer Stunde vorbei. Einen Grund, die Saftkur abbrechen zu müssen, gibt es dann nicht, du gehst mit dem nächsten Saft einfach weiter. Die Kur ist dadurch nicht verloren, sie hat nur eine kleine Unterbrechung.
Am nächsten Morgen entscheidest du in Ruhe. Fühlst du dich wieder gut, machst du weiter. Bleibt das Tief, kannst du die Saftkur abbrechen und sanft aussteigen. Das ist ehrlicher, als dich durchzubeißen.
Auch wenn du eine Saftkur abbrechen musst, gilt dasselbe wie am geplanten Ende. Dein Magen ist kleine Mengen gewohnt, und feste Kost fehlt seit Tagen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) beschreibt nach dem Heilfasten einen Kostaufbau mit langsam steigenden Mengen (DGE, 2018). Die Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung (ÄGHE) sieht nach dem Heilfasten drei Aufbautage vor (ÄGHE, 2025). Eine große, fettige Mahlzeit direkt danach führt dagegen oft zu Völlegefühl.
Wie die Aufbautage danach Tag für Tag aussehen, erklärt unser Beitrag nach der Saftkur richtig aufbauen.
RECOMMENDED PRODUCTS
Auch wenn du eine Saftkur abbrechen musst, gilt dasselbe wie am geplanten Ende. Dein Magen ist kleine Mengen gewohnt, und feste Kost fehlt seit Tagen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) beschreibt nach dem Heilfasten einen Kostaufbau mit langsam steigenden Mengen (DGE, 2018). Die Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung (ÄGHE) sieht nach dem Heilfasten drei Aufbautage vor (ÄGHE, 2025). Eine große, fettige Mahlzeit direkt danach führt dagegen oft zu Völlegefühl.
Wie die Aufbautage danach Tag für Tag aussehen, erklärt unser Beitrag nach der Saftkur richtig aufbauen.
Wähle die kürzere Dauer, drei Tage genügen für den Anfang.
Plane zwei Entlastungstage vorher ein.
Leg die ersten beiden Kurtage auf ruhige Tage.
Nimm eine gemüsebetonte Kur mit wenig Zucker.
“Die erste Kur darf kurz sein. Die nächste wird leichter.” - David J Kugler
Eine Saftkur abbrechen gehört zu den Entscheidungen, die du am besten vor dem Start durchdenkst. Leichte Tiefs sind normal und lassen sich mit Ruhe, Wärme und einer kleinen Mahlzeit abfangen. Bei deutlichen Warnzeichen hörst du auf, brichst das Fasten sanft und holst dir ärztlichen Rat. Aus jedem Abbruch lernst du etwas für den nächsten Versuch. Wenn du vorher weißt, wann du eine Saftkur abbrechen würdest, startest du gelassener.
Schreib dir deine Signale zum Aufhören vor dem Start auf
Eine Pause mit leichter Mahlzeit reicht oft
Bei Warnzeichen die Saftkur abbrechen und nicht warten
Produkte in diesem Artikel
Bei starkem Schwindel, Herzrasen, einem Gefühl von Ohnmacht oder Beschwerden, die über Tage anhalten. In diesen Fällen hörst du auf und lässt dich ärztlich beraten.
Nein. Eine Saftkur abbrechen ist eine vernünftige Entscheidung für deinen Körper und kein Scheitern.
Ja. Iss zwischendurch eine leichte Mahlzeit, leg dich kurz hin und entscheide am nächsten Morgen, ob du weitermachst.
Leichte Kopfschmerzen in den ersten Tagen sind häufig. Sehr starke oder anhaltende Kopfschmerzen sind ein Grund aufzuhören.
Einen Apfel, eine klare Gemüsesuppe oder gedünstetes Gemüse, langsam gegessen. Große und fettige Mahlzeiten wartest du ab.
Ja. Auch nach einem Abbruch gewöhnst du dich über ein bis zwei Tage langsam wieder an feste Kost.
Wenn du dich wieder ganz fit fühlst und ruhige Tage vor dir hast. Beim nächsten Mal hilft eine kürzere Kur mit Entlastungstagen.
Bereit für deine Saftkur ?
Dein Warenkorb ist leer
Beginn mit dem Einkauf