Was isst du nach der Saftkur? So gelingen die Aufbautage
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Was du nach der Saftkur isst, entscheidet mit darüber, wie du dich in der Woche danach fühlst. Der letzte Saft ist getrunken, und die Pizza vom Lieferdienst ist nur einen Klick entfernt. Genau hier beginnen die Aufbautage, und sie gehören zur Kur wie die Säfte selbst.
In diesem Artikel erfährst du, wie du das Fasten sanft brichst und was du Tag für Tag isst. Dazu zeigen wir dir, was die Waage danach ehrlich zeigt und was du in den Alltag mitnimmst.
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Iss langsam und leicht verdaulich, und steigere die Menge über mehrere Tage. Das Fasten endet mit einer kleinen Mahlzeit wie einem Apfel oder einer Gemüsesuppe. Danach folgen Aufbautage mit gedünstetem Gemüse, Kartoffeln, Haferflocken und nach und nach mehr Vollkorn und Hülsenfrüchten.
Die Zahl der Aufbautage richtet sich nach der Länge der Kur. Die Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung (ÄGHE) sieht beim klassischen Heilfasten über sechs bis acht Tage drei Aufbautage vor. Nach der Saftkur über drei Tage genügt dir meist weniger.
Welche Dauer zu dir passt, klärt unser Beitrag Saftkur 3 Tage, 5 oder 7.
Der Aufbau im Paket
Zur BESSERE SAFTKUR PLUS gehört ein Aufbauprogramm mit Supplements, das die ersten vier Tage nach der Kur begleitet.
Es ersetzt das leichte Essen nicht, es gibt den Aufbautagen eine feste Struktur.
Nach einigen Tagen mit Säften hat sich dein Verdauungssystem auf flüssige Kost eingestellt. Der Magen ist kleinere Mengen gewohnt, feste Nahrung und viele Ballaststoffe fehlen seit Tagen. Kommt jetzt eine große, fettige Mahlzeit, folgt oft ein unangenehmes Völlegefühl. Viele schließen daraus fälschlich, das Fasten habe ihnen nicht gutgetan.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) beschreibt das klassische Fastenbrechen mit einem rohen oder gekochten Apfel, der langsam gegessen wird. Abends gibt es eine Kartoffelsuppe. Bei der BESSERE SAFTKUR PLUS über drei Tage steht am letzten Kurtag zweimal Kombucha im Plan. Damit endet die Kur mit einem fermentierten Getränk, bevor am nächsten Morgen der erste Bissen kommt.
Der erste Bissen
Kaue jeden Bissen so lange, bis er fast flüssig ist, und lege zwischendurch das Besteck ab. Nach der Kur merkst du viel früher, dass du satt bist. Hör auf, bevor der Teller leer ist.
"Der erste Bissen nach der Kur darf klein sein. Die Ruhe beim Essen zählt mehr als die Menge." - David Kugler
Nach drei Kurtagen
Ein bis zwei Aufbautage
Apfel und Gemüsesuppe am ersten Tag
Ab Tag zwei Haferflocken und mehr Gemüse
Danach zurück zum normalen Essen
Nach sieben Kurtagen
Zwei bis drei Aufbautage
Portionen jeden Tag etwas größer
Ballaststoffe langsam dazunehmen
Hartes Training erst nach dem Aufbau
Die Waage zeigt nach der Kur meist weniger an, und genau das verführt zu falschen Schlüssen. In den ersten Fastentagen leert der Körper seine Glykogenspeicher in Leber und Muskeln, und an jedem Gramm davon hängt Wasser (Schweizer Zeitschrift für Ernährungsmedizin, 2022). Sobald du wieder isst, füllen sich die Speicher samt Wasser. Ein Teil des Gewichts kommt deshalb in den ersten Tagen nach der Saftkur zurück, und das ist normal.
Eine Übersichtsarbeit von 2024 zeigt, wie viel dabei der Alltag danach ausmacht. In einer Studie nahmen Erwachsene mit Normalgewicht nach fünf Tagen Wasserfasten rund sechs Prozent ab und hatten das Gewicht nach drei Monaten wieder vollständig drauf. In Studien, deren Teilnehmende danach bewusst weniger aßen, blieb der Wiederanstieg dagegen bei ein bis zwei Prozent (Ezpeleta und Kollegen, 2024). Es ging dabei um Fasten ohne Saft, das Prinzip gilt aber auch hier. Der Effekt einer Kur hängt an der Zeit danach.
Nach der Saftkur weißt du besser, wann du aus Gewohnheit isst und wann aus Hunger. Diese Beobachtung ist das Wertvollste, was du aus der Kur mitnimmst.
Säfte liefern kaum Ballaststoffe, weil sie beim Pressen im Trester bleiben. Dein Darm muss sich deshalb erst wieder an feste Kost mit mehr Ballaststoffen gewöhnen. Eine kleine Studie von 2025 fand nach drei Tagen reiner Saftkost Verschiebungen in der Mund- und Darmflora. Die Forschenden führen das auf viel Zucker und fehlende Ballaststoffe zurück (US-Studie, 2025). Das ist ein Hinweis, kein gesicherter Befund. Ballaststoffe nach der Kur behutsam, aber bewusst wieder aufzunehmen, ist trotzdem sinnvoll.
Die DGE nennt für den Kostaufbau nach dem Heilfasten eine klare Steigerung. Am ersten Tag sind es etwa 800 Kilokalorien, am zweiten 1.000, am dritten 1.200 und am vierten 1.600. Dieser Plan gilt für längeres Fasten mit Wasser und Tee. Bei einer kurzen Saftkur darfst du etwas schneller steigern, das Prinzip bleibt dasselbe.
Gut zu wissen
Ein Kurtag der BESSERE SAFTKUR PLUS liegt laut Nährwertangaben bei 731 bis 885 Kilokalorien. Der erste Aufbautag nach dem DGE-Plan liegt also etwa gleichauf. Der Unterschied liegt vor allem darin, dass du wieder kaust und feste Kost verdaust.
Wer Abwechslung sucht, findet drei einfache Smoothies für diese Tage in unserem Beitrag zu den Aufbautagen nach dem Saftfasten. Zur BESSERE SAFTKUR PLUS gehört ein Aufbauprogramm mit Supplements für die ersten vier Tage nach der Kur. Es ersetzt das Essen nicht, es gibt den Aufbautagen eine feste Struktur.
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Kaffee und Alkohol fehlen während der Kur. Kommen sie am ersten Tag alle zurück, verlierst du genau den Abstand, den die Kur dir geschenkt hat. Starte bei Kaffee mit einer Tasse und schau, wie sie dir bekommt. Alkohol lässt du in den Aufbautagen am besten ganz weg. Beim Sport gilt dasselbe wie beim Essen. Ein Spaziergang am ersten Tag ist gut, harte Einheiten verschiebst du um ein paar Tage.
Achte außerdem auf deinen Körper. Leichte Blähungen oder ein träger Darm in den ersten Aufbautagen können vorkommen und geben sich meist. Starke Bauchschmerzen oder Beschwerden über mehrere Tage gehören ärztlich abgeklärt. Ob eine Kur überhaupt zu dir passt, klärt unser Beitrag Saftkur, für wen geeignet und für wen nicht.
Erster Aufbautag, dann Wasser, Tee und leichte Kost
Zweiter Aufbautag, dann eine Tasse Kaffee, wenn du magst
Letzter Aufbautag geschafft, dann wieder normales Training
Alkohol erst, wenn du wieder ganz normal isst
“Alkohol erst, wenn du wieder ganz normal isst” - David J Kugler
Die Aufbautage sind kein Anhang, sondern der Teil, der entscheidet, was von der Kur bleibt. Brich das Fasten mit einer kleinen Mahlzeit, steigere die Menge über ein paar Tage und gib deinem Darm Zeit für die Ballaststoffe. Die Waage zeigt nach der Saftkur zunächst vor allem Wasser, der eigentliche Gewinn ist dein Blick auf deine Gewohnheiten. Wer schon beim Start an den Aufbau denkt, hat es leichter, das zeigt unser Beitrag zur Saftkur Vorbereitung. Was eine Kur überhaupt leisten kann, ordnet unser Beitrag bringt eine Saftkur wirklich etwas ein.
Iss nach der Saftkur langsam und in kleinen Portionen
Plane die Aufbautage schon vor dem Start ein
Nimm eine neue Gewohnheit mit, nicht zehn
Produkte in diesem Artikel
Am besten etwas Leichtes wie einen Apfel am Morgen, eine Gemüsesuppe am Mittag und gedünstetes Gemüse mit Kartoffeln am Abend. Iss langsam und kau gründlich.
Nach drei Kurtagen reichen meist ein bis zwei Aufbautage, nach sieben Kurtagen eher zwei bis drei. Beim klassischen Heilfasten über sechs bis acht Tage sind drei Aufbautage üblich.
In den ersten Tagen füllen sich die Glykogenspeicher, und mit ihnen kommt Wasser zurück. Das ist normal und kein Rückschritt.
Ab dem zweiten Aufbautag spricht wenig gegen eine Tasse. Starte mit einer kleinen Menge und schau, wie sie dir bekommt.
Dein Darm muss sich wieder an Ballaststoffe gewöhnen. Steigere Vollkorn und Hülsenfrüchte deshalb langsam. Halten Beschwerden über Tage an, lass sie ärztlich abklären.
Alkohol, fettige und stark verarbeitete Speisen, viel Zucker und große Portionen. Sie belasten die Verdauung, die sich gerade wieder umstellt.
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